Heizen mit Eis

Inno­va­tive Ener­gie­quelle aus dem Eisspei­cher

Hier­bei handelt es sich um eine im Garten einge­gra­bene Wasser­zis­terne mit einge­bau­tem Wärme­tau­scher. Der Eisspei­cher bezieht seine Wärme zum einen direkt aus dem umlie­gen­den Erdreich und zum ande­ren aus einem auf dem Dach montier­ten Solar-Luft­ab­sor­ber. Dieser sammelt Wärme aus der Umge­bungs­luft  sowie aus der sola­ren Einstrah­lung.

Kann der Solar-Luft­ab­schei­der nicht genü­gend Ener­gie für die Gebäu­de­be­hei­zung bereit­stel­len„ entzieht die Wärme­pumpe dem Zister­nen­was­ser die benö­tigte Ener­gie. Beim unter­schrei­ten des Gefrier­punk­tes wird die Verei­sung des Wassers zur weite­ren Ener­gie­ge­win­nung genutzt. Beim Wech­sel des Aggre­gat­zu­stan­des von flüs­sig auf fest werden pro Liter Wasser 93 Watt frei­ge­setzt.

Bei einem Einfa­mi­li­en­haus mit einem Eisspei­cher von 10.000 Liter Inhalt entspricht dies einem Ener­gie­ge­halt von ca. 120 Litern Heizöl.

Während Heizöl jedoch voll­stän­dig verbraucht wird, steht der Wasser­in­halt des Eisspei­chers durch Rege­ne­ra­tion mit Luft- Solar- und Erdwär­me­en­er­gie nahezu unbe­grenzt als Wärme­quelle zur Verfü­gung. 

Die zum Eisspei­cher gehö­rende Wärme­pumpe erzeugt durch Kompres­sion die benö­tigte Wärme für die Gebäu­de­hei­zung und Brauch­was­ser­be­rei­tung. Das Eisspei­cher­sys­tem ist geneh­mi­gungs­frei und wird derzeit vom Bund mit bis zu 9.000 Euro bezu­schusst.

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